Schreiben ist eine Kunst. Diese Behauptung mag zutreffen, aber in erster Linie ist Schreiben harte Arbeit. Ziemlich viel harte Arbeit sogar. Wer etwas anderes behauptet ist ein Lügner oder hat es zumindest nicht nötig diesen Blog zu lesen.
Dessen Sinn und Zweck ist es nämlich, Hobbyschriftstellern besagte harte Arbeit ein wenig zu erleichtern, indem ich an dieser Stelle meine eigenen Erfahrung beim Schreiben festhalten und generelle Tipps zum ersten Satz bis zur Verlagssuche geben werde. Zwischendurch, damit es nicht all zu grau und langweilig wird, werden auch Dinge besprochen, die nur entfernt oder überhaupt nichts mit dem Thema Schreiben zu tun haben.
Da nun die ersten technischen Probleme beseitigt sind und der Blog nun beblogbar sein sollte, kann es endlich losgehen. In den kommenden Tagen werde ich also erklären was und warum ich derzeit schreibe, was dabei im Moment gut, beziehungsweise nicht so gut läuft.
Bis die Tage also!












„Somerset Maugham hat einmal geschrieben, in jeder Rasur liege eine Philosophie, und ich pflichte diesem Gedanken entschieden bei. Ganz gleich, wie banal und alltäglich eine Tätigkeit sein mag, wenn man sie nur lange genug ausübt, bekommt sie etwas Meditatives oder Kontemplatives. [...] Vielleicht hat es etwas mit Pedanterie zu tun, aber ich kann viele Dinge nur begreifen, indem ich meine Gedanken zu Papier bringe. Ich muss verfassen, um zu erfassen.“ Haruki Murakami
Diesem Herrn zufolge hat Schreiben viel mit Sport zu tun.
Ich sehe das ähnlich: “The world is made of language.”
Schreiben, die perfekte Kombination aus Spiritualität & Sport …
Das Abenteuer die eigenen geistigen Möglichkeiten zu entdecken.
Hi Toss,
Herr Murakami hat sowieso immer Recht! Und in der Tat gehören Schreiben bei ihm zusammen. Die Idee zu seinem ersten Buch kam ihm beim Baseball und um seit er schreibt, joggt er auch, um sich vom Schreibtisch/seinenen Texten lösen zu können.
Das mit der Rasur gefällt mir übrigens auch sehr gut.
Hi Mart,
Haruki powert! Mit seiner Vorstellungskraft wie mit den Muskeln.
Ihm Absolution zu erteilen, geht jedoch zu weit. Dazu fehlt seinen Themen allein schon das nötige Gewicht, finde ich.
Meine Betonung lag mehr auf dem Abenteuer des (V)Erfassens …