Rettet die Katze

Ich bin echt Meister darin neue Projekte anzufangen, besonders wenn ich dabei meiner Kreativität freien Lauf kann (hätte ich auch nur einen Funken naturwissenschaftlicher Begabung, würde ich wahrscheinlich auch versuchen Dinosaurier oder ähnliches zu klonen). Leider muss man sich also aus Zeitgründen etwas zügeln.

2009 würde ich aber trotzdem gerne ein Drehbuch in Angriff nehmen. Dies erscheint mir als eine willkommen Abwechslung von meinen derzeitigen Schreibprojekten.

Wer wie ich nach Tipps zum Verfassen eines Drehbuchs sowie zu einem guten Zeitmanagement fürs kreative Schaffen sucht, sollte sich mal das Interview anschauen, das Drehbuchautor Wolfgang Kirchner ARD Online gegeben hat.

Bezüglich des Zeitmanagements sagt er, dass man sich fünf Mal die Woche eine Stunde für das Schreiben reservieren soll. In der Stunde wird nur geschrieben und sonst nichts. Das ist jetzt nicht wirklich neu für mich. Ich versuche einen ziemlich großen Teil meiner Freizeit fürs Schreiben zu reservieren. Allerdings sollte ich mir vielleicht wirklich bescheidenere Ziele setzen, statt mir großmäulig vorzunehmen, das gesamte Wochenende durchzuschreiben.

Bezüglich des Drehbuchschreibens empfiehlt Kirchner ein 15-Punkte-Programm, das bei der Strukturierung des Plots helfen soll. Ich habe das Programm selbst noch nicht durchexerziert, aber es sollte auch bei der Strukturbildung eines Romans anwendbar sein. Das 15-Punkte-Sytstem, auch “Save the Cat” genannt, kann man sich hier anschauen.

Dank an Jörn, der mich auf das Interview hingewiesen hatte.

Quelle: ARD Online

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5 Responses to “Rettet die Katze”


  • Ohhhhh, die arme Katze, sie sieht wirklich Mitleid erregend aus…… Bist du etwa der Tierquäler im Hingergrund? – Spaß beiseite, ich weiß ja nicht welchen Grund es gab, diesen kleinen Tiger zu duschen, aber es wird wohl einen Grund gegeben haben.
    Ich werde mir mal “Save the Cat” anschauen, aber ich habe eigentlich noch nie über ein Drehbuchmanuskript nachgedacht. Ist es nicht viel schwerer, als einen Roman zu schreiben? Hast du schon mal eines geschrieben? Auf jeden Fall bin ich mal gespannt, ob es dir gelingt.

    Bis bald

  • Nein, das ist nicht meine Katze. Ich bin eher der Hunde-Typ. Sprich ich mag Hunde. Das soll nicht heißen, dass ich Hunde lieber quäle als Katzen…mmh ist es zu spät den Kopf aus der selbstgeknüpften Schlinge zu nehmen? Ich mache an dieser Stelle besser mal schluss.

  • Ein Drehbuch ist sehr ambitioniert, aber ich denke nicht, dass es viel schwieriger als ein Roman ist… anders halt. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung, weil ich so was noch nie gemacht habe :-)
    Ich wünsche dir für das Projekt auf jedem Fall viel Erfolg und hoffe, dass di uns regelmäßig über den Stand informierst.
    Zu der Katze: armes Tier – sieht aber bisschen nach Photoshop aus :-)

  • Ich kann nicht direkt behaupten, dass ich ein Experte wäre, aber ein wenig muss man sich beim Schreiben eines Drehbuches schon umstellen. Ausschweifende Beschreibungen sind beispielsweise fehl am Platze und das wird dann oft versucht in den Dialogen zu kompensieren, was diese dann wieder steif und unnatürlich werden lassen kann.

    Und um die Erwartungen etwas zu bremsen: mir schwebt noch kein konkretes Projekt vor, aber ich würde gerne eines aus der Taufe heben.

  • Wirklich erbarmungswürdig, die Katze…

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