Publizier mein Buch soooonst….!

Während meiner Vorbereitungen für die Verlagssuche ist mir der Tipp untergekommen, mit Lektoren zu sprechen, bevor man das Manuskript, Leseprobe oder was auch immer einsendet. Klingt logisch, dachte ich mir. Dummerweise ist diese Unterfangen ungefähr so einfach, wie beim Bundeskanzleramt anzurufen und sich mit Angela Merkel verbinden zu lassen. Sprich: ich habe keinen einzigen Lektor ans Rohr bekommen und wurde immer wieder von mehr oder minder genervten Empfangsdamen abgeblockt.

Publizier mein Buch soooonst.....!

Sicher, ich könnte mich durchmogeln, sagen dass ich wegen eines Todesfall in der Familie anriefe (das kommt bestimmt sehr gut an!) oder mir wie in der Mentos Werbung ein Stirnband umbinden, eine Stapel Bücher schultern, mich ins Verlagsgebäude schleichen und mein Manuskript auf dem Schreibtisch des Lektors platzieren. Bei der Gelegenheit könnte ich auch ein paar Geiseln nehmen. Aber lassen wir das. Meine Unterlagen gehen nun unverlangt ein, eben wie alle anderen 350 Manuskripte, die täglich bei den Verlagen landen. Unverlangt! Klingt verdammt nach  unerwünscht!

Ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit ist mir einen Agenten zu suchen. Das hatte ich zwar erst als Plan B vorgesehen, aber Plan A erscheint mir plötzlich nicht mehr so gut. Dazu also bald mehr.

Apropos Lutschbonbons: man sollte wirklich nur zu Mentos greifen, wenn es keinen anderen Ausweg gibt, denn der ungeübte Umgang mit den runden Zuckerpillen kann gefährlich sein. Seht selbst.

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