GPS-Roman vs Kopfkino

Ich mag Bücher und sehe ihre Existenz derzeit noch nicht gefährdet. Auch dieses Medium wird sich einer Veränderung unterziehen müssen. Wie, wann und in welcher Form sei mal dahingestellt. Es wird aber auf jeden Fall spannend sein, diese Entwicklung zu verfolgen.
Es gibt auf jeden Fall eine Hülle von Technologien, die sich theoretisch mit dem Medium Buch kombinieren lassen. Die Frage ist nur, welche Kombination sich letzendlich durchsetzen wird.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem GPS-Roman?
Christoph Bendas Roman “Senghor on the rocks” ist wohl das erste Buch dieser Gattung. Auf einer Homepage kann sich der Leser durch ein virtuelles Buch klicken und dieses Seite für Seite mit der Maus durchblättern. Der Clou an der Sache ist aber, dass das Buch mit ortsbezogenen Daten versehen ist. Dank Google Maps kann der Leser also immer genau mit verfolgen wie der Protagonist innerhalb des Plots von einem Ort zum anderen zieht.
Ein sehr interessantes Konzept, wie ich finde, aber richtig zum Lesen des Buches wurde ich allerdings nicht. Vielleicht sollte man manche Dinge aber auch einfach der Phantasie überlassen. Das sogenannte Kopfkino ist ja schließlich einer der besten und interessantesten Plätze im Menschlichen Gehirn!
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2 Responses to “GPS-Roman vs Kopfkino”


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