Deutschland bekommt endlich seinen ersten, offiziellen E-Book-Reader. Sony bringt nämlich passend zur Leipziger Buchmesse das erste, offizielle E-Lesegerät auf den deutschen Markt.
Ich weiß, richtige Buchliebhaber bekommen nun sicher das Grauen, aber ich finde, man sollte das E-Book nicht zu früh verteufeln. Natürlich ist Lesen nicht nur eine optische, sondern auch eine taktile und akustische (usw.) Angelegenheit: das sanfte Papier zwischen Daumen und Zeigefinger, das Flüstern der Seiten beim Blättern…Nicht zu vergessen die Anziehungskraft der vielen, bunten Buchrücken einer gut sortierten Privatbibliothek.
So schnell wird das gute alte Buch, bestehend aus Pappe und Papier schon nicht verdrängt werden. Ein E-Buch-Reader kann aber sicherlich auch von Vorteil sein. Wenn man bedenkt, wie lange es solche Geräte schon in anderen Teilen der Welt zu kaufen gibt, scheinen Sony, Amazon und Co. ihre Zweifel zu haben, ob diese Technologie in Deutschland wirklich so gut ankommen wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, auf die Resonanz, die der erste E-Book-Reader in deutschen Landen erhalten wird.












Stimmt schon, verteufeln muss nicht sein. Ich würde das Teil auch gerne mal ausprobieren. Aber 299 Euro Verkaufspreis sind eben schon ein Wort – vor allem wenn man bedenkt, dass Sony eigentlich bereits schon ein verbessertes Nachfolgemodell auf dem US-Markt hat…
Hi Mart,
die letzten Beiträge sind noch nicht kommentiert worden, ich hatte sie zwar gelesen, aber halt auch nicht kommentiert. Zu diesem Beitrag fällt mir allerdings folgendes ein: Und zwar, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich mir jemals so einen E-Book-Reader anschaffen wollen würde. Ich liebe Notebooks, das Internet, PCs, Nintendos (ab und zu) und Handys, aber auf der anderen Seite liebe ich eben auch schöne, altmodische Bücher aus den Gründen, wie du sie oben beschrieben hast:
“das sanfte Papier zwischen Daumen und Zeigefinger, das Flüstern der Seiten beim Blättern…Nicht zu vergessen die Anziehungskraft der vielen, bunten Buchrücken einer gut sortierten Privatbibliothek.”
Aber neugierig bin ich auch, welche Kritiken das DING letztendlich hier in Deutschland bekommt.
??)
(Ich hoffe der Zahnarztbesuch war ok
Ich mag Bücher auch zu sehr, als dass ich sie gegen E-Books eintauschen werde, aber dennoch glaube ich, dass ein E-Book-Reader einige Vorteile mit sich bringen kann…aber die Dinger stecken ja auch noch in den Kinderschuhen. Wie Dünenwanderer schon sagte: a) ist der Preis noch viel zu hoch und b) ist das Gerät, das Sony in D-Land auf den Markt bringen möchte wirklich schon veraltert. Merkwürdige Entscheidung.
Ich brin froh zu sehen, dass zumindest eine Person meinen Twitterfeed liest
Der Zahnarztbesuch war zum Glück recht kurz.
Da hast du ja noch mal Glück gehabt ;.) Wie hieß das früher noch in der Werbung: “Und er hat gar nicht gebohrt…” oder so ähnlich.
Ja, ich lese den Twitter immer, wenn ich schon mal hier vorbeischaue. Manchmal verstehe ich ihn nicht, da du ja auch mal in Schwedisch schreibst, manchmal verstehe ich selbst das Englisch nicht so gut…obwohl ich es können sollte als FSK in Englisch … Aber hier in Deutschland, auch wenn wir es ab und zu in der Firma brauchen, spreche ich so gut wie gar nicht englisch und schnell hat man auch viel wieder vergessen, was man gelernt hat.
Hi,
meiner Meinung nach sind die Technik der e-ink und die e-book reader ganz wichtige Fortschritte in der Geschichte der Bücher und auch der Literatur. Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Schon heute schleppen viele Lektoren keine Manuskripte mehr. Und Schüler: erinnern wir uns noch an unsere Papier und Pappe überladene Ranzen! Die Möglichkeit viele, wirklich viele Bücher ohne Last bei sich tragen zu können und darüber hinaus eventuell e-papers empfangen zu können sind für mich eine himmlische Aussicht.
Ich bin gespann wohin sich das weiter entwickelt.