Am Wochenende hatte ich mir zu Hause ein Kurzgeschichten-Boot Camp eingerichtet, um mit meinen Beitrag für den Spiegel-Wettbewerb in die Gänge zu kommen. Am Samstag war von Boot allerdings nicht so viel zu spüren. Das lag wohl hauptsächlich daran, dass sich die Ideensuche etwas zäh gestaltete. DasThema des Wettbewerbs lautet „15 Minuten“ und bezieht sich auf die warholsche Behauptung, dass jeder Mensch in seinem 15 Minuten Ruhm habe.
Schwierig, schwierig, denn mein eigenes Leben bietet diesbezüglich recht wenig
Inspirationsmaterial. Aber einem richtigen Schriftsteller dient das leider nicht als Ausrede. Also mussten die grauen Zellen bemüht werden. Während des Ideenfindungsprozess mutierte das Boot Camp in ein Kaffee und Snack Camp. Mein größtes Problem war, dass ich nicht ein offensichtliches Thema wählen wollte, sprich eine Geschichte, in der jemand unverhofft zu Ruhm gelangt. (Blog-Kollege Daniel hat scheinbar ein ähnliches Problem)
Also habe ich versucht, die Thematik von einem anderen Blickwinkel zu beleuchten. Irgendwann kam dann die zündende Idee, aber da war der erste Tag des Camps auch schon vorbei. (hätte ich diesen Blogeintrag von Thorsten Boose etwas früher gefunden, wäre mir vielleicht schon eher etwas eingefallen.)
Am zweiten Tag spürte ich dann endlich den Boot im Hinterteil, beziehungsweise den Zeitdruck, und das Schreiben ging mir bestens von der Hand. Die Geschichte ist so gut wie fertig, bedarf aber noch einiger Überarbeitung. Über ihren Inhalt werde ich mich aber erst später auslassen, wenn die Anmeldefrist verstrichen ist. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht.
Und wer weiß was noch alles geschehen wird, wenn der Rotstift zum Einsatz kommt.












Glückwunsch! Ich habe immer noch keine Idee, muss auch noch nebenher für die Uni eine Hausarbeit über Bürokratie schreiben, das lähmt mich natürlich völlig.
Vielleicht sollte ich mich auch in ein Boot Camp “schicken” …
Ich finde es sowieso immer schwierig und auch nicht besonders spaßig, zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben. Deshalb nehme ich meist nur an Wettbewerben teil, zu denen etwas aus meiner Schublade paßt.
Das kenne ich Daniel..aber manchmal kann das Schreiben eine super Ablenkung von Hausarbeiten etc sein. Dann brauch man allerdings nachher ein Hausarbeiten-Boot Camp.
Am Besten ist es, wenn man eine Schublade, wie die von Zucker hat