Interessante Aktion der 42er Autoren, eine Autorenvereinigung zur Förderung der Literatur. Drei Mitglieder der Vereinigung wollten nämlich einigen Buchverlagen in puncto Seriosität auf den Zahn fühlen. Zu diesem Zweck haben sie einen fiktiven Nachwuchsautor – Rico Beutlich, Krankenpfleger aus Dresden – erfunden. Als nächstes wurde Ricos erstes Buchmanuskript verfasst. Das Werk umfasst stolze 824 Seiten, allerdings sind 814 davon dem Internet “entliehen” und ledig die ersten 10 Seiten stammen aus der fiktiven Feder Ricos. Auf diesen sind solch wunderbare Sätze wie “”Kevin-Lukas wachte auf. Und er kuckte aus dem Fenster und was er da sah war auch nicht gut, alles voll Regen. Große Tropfen, kleine Tropfen und dazu sehr viele mittelgroße Tropfen sind auch da”.”
Das Manuskript wurde an sechs Verlage geschickt und siehe da, fünf davon fanden Ricos Werk “bemerkenswert” und wollten es tatsächlich veröffentlichen. Damit sie das Buch zu einem nationalen und internationalen Besteller machen können, benötigten sie erst einmal einen Zuschuss von Rico. Aber was ist schon ein wenig Geld, wenn man einen Auftritt im Literaturfernsehen in Aussicht gestellt bekommt.
In Rico haben die Hobbyschriftsteller des Landes einen Helden gefunden, der die Praktiken von Dienstleistungsverlagen offenlegt und sie hoffentlich auch noch vor weiteren Gefahren auf dem Weg zur Buchveröffentlichung beschützen wird.
Hier liest Rico, der Schutzheilige der Hobbyschriftsteller, aus seinem Werk vor. Bitte anschauen!












Ich hab mich bepisst vor Lachen (passt ja zum Thema).
Aber echt jetzt – würde es da einen roten Faden geben, würd ich mir das Ganze zu Gemüte ziehen
Hi Lilly,
Ich hoffe auch ganz stark in Zukunft mehr von Rico zu hören (oder zu lesen)