Archive for the 'Schreiballtag' Category

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Titel Gesucht!

Jetzt braucht das Kind noch einen Namen. Mir ist noch immer kein geeigneter Buchtitel eingefallen. In dem für die Verlagssuche vorgesehenem Anschreiben steht nach wie vor der Buchstabe X in dreifacher Ausführung als Platzhalter für den Titel. Das mit der Namensgebung ist ein Kreuz (wie man hier nachlesen kann), daher würde ich mich über Hilfe freuen. Ein vernünftiger Arbeitstitel wäre schon ein Fortschritt.

Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung der Geschichte:

XXX ist die tragisch-komische Geschichte eines jungen Mannes, der sein emotionales Gedächtnis verloren hat. Mühsam aber voller Euphorie versucht er, Gefühle aufs Neue zu erleben. Ausgestattet mit dem emotionalen Erfahrungsschatz eines Kleinkindes stößt er mit seinem Vorhaben oft auf Unverständnis bei seinen Mitmenschen. Die anfängliche Euphorie verfliegt, als eine neu gefundene Liebe in Liebeskummer umschlägt. Er leidet und sieht nur noch einen Ausweg: Er muss vollständige Kontrolle über seine Gefühle erlangen. Also beginnt er, diese mittels waghalsiger Selbstversuche zu erforschen. Tatsächlich entdeckt er die Mechanismen menschlicher Emotionen und lernt, diese zu seinem Vorteil anzuwenden.

Es geht also zweifelsohne um Gefühle und alle Titel-Ideen, die ich bisher hatte, versuchten dies auch auszudrücken, was aber oft nach Kitschroman klingt: Klaviatur der Gefühle, Fühlen will gelernt sein etc. etc.

Mein Favorit ist bisher „Angst, Trauer und andere Freuden“.

Tom hat bereits eine Reihe guter Vorschläge abgegeben (siehe Kommentare zu folgendem Post). Ich würde mich aber dennoch über Eure Meinung freuen. Einfach einen Kommentar hinterlassen oder eine E-Mail senden. Mit einem guten Titel-Vorschlag könntet ihr also quasi Pate des Buches werden.

Vielen Dank im Voraus!!!

NaWoSchreibenSieDenn

Was mag sich wohl hinter der Abkürzung NaNoWriMo verbergen? Eine Menge Arbeit und der bereits seit zehn Jahren bestehende National Novel Writing Month. Trotz des „Na“ also National im Titel NaNoWriMo handelt es sich hierbei um einen weltweiten Appell an all jene, die einen Stift halten beziehungsweise Tippen können.

Ziel der Aktion ist es a) Menschen zum Schreiben zu bewegen und b) die Teilnehmer dazu zu bringen einen Roman innerhalb eines Monats zu schreiben. Begonnen wird am 1. November und das letzte Wort sollte bis zum 30. November um Mitternacht geschrieben sein. Apropos Wörter, derer muss man 50 000 geschrieben und diese wiederum auf 175 Seiten verfrachtet haben.

Ein sehr verlockendes Projekt, aber wenn ich da nun auch noch mitmachen sollte, kann ich das mit dem Schlafen gleich sein lassen.

Was ich aber an der Aktion wirklich interessant finde, ist die Tatsache, dass wenn man an seinem NoNoWriMo Roman schreibt weiß, dass sich zum gleichen Zeitpunkt Hunderte anderer Menschen in der Einsamkeit ihrer Schreibstuben befinden und man daher gemeinsam einsam ist.

Seitenvergleich

Neulich erfuhr ich, dass eine Bekannte von mir ebenfalls im Stillen einen Roman verfasst hat. Stolz erzählte sie mir, dass ihr Buch nahezu 500 Seiten umfasst. Meines kommt ungefähr auf die Hälft.

[Die tatsächliche Anzahl der Buchseiten errechnet sich, indem man die Anzahl der Zeichen inklusive Leerzeichen durch 1800 teilt.]

Irgendwie hatte ich das Gefühl, eine verteidigende Erklärung dazu abzugeben und wollte darauf hinweisen, dass mein Protagonist meist mit sich selbst beschäftigt ist und daher relativ wenige Dialoge vorkommen, die ja bekanntlich hervorragendes Seitenfüllwerk abgeben.

Da viel mir  aber  das Buch „Der kleine Bruder“ von Sven Regener ein,  das ich vor kurzem gelesen habe. Regener kann mühelos eine Seite mit einem einzigen Gedankenstrang seines Protagonisten Frank füllen und packt das Ganze oft auch noch in nur einen einzigen Satz.

„Er trug einen Anzug seines Bruders und einen dazu passenden Mantel, aber beides taugte nicht viel gegen die bittere Kälte, und er fragte sich, ob es nicht doch besser gewesen wäre, seine eigenen, schon müffelnden und stellenweise auch dreckigen Sachen noch einmal anzuziehen, statt sich bei seinem Bruder etwas auszuleihen, das wäre vielleicht klüger gewesen, dachte er, so holt man sich ja den Tod, und bevor man ihn sich holt, dachte er, redet man schon in Gedanken wie seine eigene Mutter, das macht es erst richtig übel, dachte er, sich den Tod holen, wenn man in solchen Redensarten denkt, dachte er, dann steht es schon schlimm, das liegt nur an den Kälte, dachte er, die macht träge und stumpf im Kopf, und was macht es schon, wenn die Klamotten müffeln, die ganze Stadt müffelt doch mit ihrem Smog und ihrer Hundescheiße, dachte er, denn die Straßen waren voller Herbstlaub, und darunter verbarg sich die Hundescheiße und lauerte auf naiv und unbekümmerte ausschreitende Neulinge wie ihn, das hatte er gerade eben, in der Schönleinstraße, auf die harte Tour lernen müssen.“ *

Der Stil entspricht zwar nicht dem meines Buches, war aber Grund genug meine verteidigende Aussage runterzuschlucken und meiner Bekannten (und mir selbst) zum Umfang ihres Romans zu gratulieren.

*Sven Regener, Der kleine Bruder, Eichborn, Berlin

Inspirationssuche mit Quentin

Zuerst möchte ich mich für die besorgten Kommentare bedanken. In der anonymen Welt des Bloggens ist es nicht unbedingt selbstverständlich zu wissen, dass es tatsächlich treue Leser gibt, die sich über den Verbleib des ständig über sein obskures Buch labernden Schreiberlings machen. Herzlichen Dank also an Tiny und an meinen Stockholmer Blog-Kollegen Tillman.

Es liegen nun ein paar sehr arbeitsintensive Wochen hinter mir, die mich jeglicher Zeit und Muße zum Schreiben beraubt haben. Nach solch einer Phase ist es manchmal schwierig wieder den kreativen Antrieb zu finden. Für gewöhnlich suche ich dann nach einer Starthilfe, nach Inspiration.

Diese ist im Internet zuhauf zu finden. Alle ticken anders, aber was ich suche ist etwas, das den kreativen Arbeitsprozess einer Person beschreibt. Dabei muss es sich nicht einmal um einen Schriftsteller handeln. Es darf gerne ein Maler, Bildhauer, Musiker, gar Wissenschaftler sein. Was mich vorantreibt und inspiriert ist, wenn der Schaffende beschreibt, was ihn vorantreibt, inspiriert, wie er seine Arbeit strukturiert und ausführt.

Die heutige Starthilfe habe ich von Quentin Tarantino bekomme. Aus irgendeinem Grund bin ich auf Youtube auf ein Interview gestoßen, in dem er erklärt, wie er an seinen Drehbüchern arbeitet: statt mit einem Drehbuch zu beginnen, hält er die Geschichte in seinem Kopf zuerst in einem Roman fest. Erst wenn dieser abgeschlossen ist, beginnt er daraus ein Drehbuch zu destillieren. Nun haben Tarantino und sein Werk recht wenig mit meinen gegenwärtigen Projekten zu tun, aber was sie verbindet ist die Tatsache, dass sie einem abverlangen sich über Monate und Jahre hinweg an einen Tisch setzten, sie zu planen und letztendlich auszuführen.

Das Interview ist ziemlich lang, aber innerhalb der ersten zehn Minuten bekommt man bereits einen guten Einblick in Quentins Vorgehensweise. Außerdem erfährt man einige Details zu seinem Projekt Inglorious Bastards, welches derzeit unter genauer Bewachung deutscher Boulevardmedien mit Bratt Pitt, Till Schweiger und all den anderen 24-31 bekannten Schauspielern Deutschlands gedreht wird.

Herbst- und Winterbluuuues

Die Tage in Stockholm werden wieder kürzer und das ziemlich schnell. Perfekte Voraussetzungen zum Schreiben sollte man meinen. Wenn ich doch nur nicht jedes Jahr von einer gewaltigen Wintermüdigkeit überrollt würde. Diese werde ich, wie jedes Jahr, mit Kaffee und grünem Tee bekämpfen, was auch bitter nötig sein wird, wenn sich hier demnächst das Tageslicht schon wieder gegen 15 Uhr nachmittags verabschiedet.

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Unerwarteter Karrieresprung

Bevor ich ins Ausland zog, hatte ich eine Zeit lang als Journalist gewerkelt. Das liegt nun schon einige Jahre zurück, aber gestern kehrte ich unverhofft in mein altes Metier zurück. So schien es zumindest für einige Stunden.

Das Ganze begann folgendermaßen: Ich hatte mich von einer Kollegin dazu breitschlagen lassen, ihr mit der Planung einer Jungeselinnen-Abschiedsfeier zu helfen. Ihre Freundin, die nun bald heiraten wird und für die besagte Feier bestimmt war, wusste natürlich nichts von dem Vorhaben. Darum benötigte man einen Vorwand, um sie zu einem Restaurant zu locken, wo die Braut in spe überrascht werden sollte. Der Vorwand war ich. Ich sollte mich als Journalist der schwedischen Wirtschaftszeitung Dagens Industri ausgeben, der vorhatte, einen Artikel über ihre Firma zu schreiben. Ich verabredete mich also mit dem ahnungslosen Opfer zu einem Interview in einem Restaurant in der Stockholmer Innenstadt. Damit war es für mich aber noch nicht getan. Ich sollte tatsächlich ein Interview mit ihr führen und sie im Lauf dessen mit kniffligen Fragen ins Schwitzen bringen. Continue reading ‘Unerwarteter Karrieresprung’

Twitter Exposé – Der goldene erste Satz

Das Exposé will mir nicht so recht von der Hand gehen. Bei dem Tempo, das ich momentanen an den Tag lege, wird es mich wohl noch eine Weile beschäftigen. Vielleicht kommt aber mit dem bevorstehenden Wochenende auch neuer Schwung mit ins Spiel. Ein paar Geistesblitze wären auch nicht schlecht.

Mittlerweile habe ich zwei verschiedene Versionen des Exposés erstellt, aber keine will mir so richtig gefallen. Also, muss eine dritte Version begonnen werden. Speziell der Beginn hat sich bisher als recht schwierig erwiesen. Irgendwie klingen alle einleitenden Sätze wie aus der Feder der Gebrüder Grimm – „Es war einmal“, „In einer längst vergangenen Zeit“, „Einst…“– und sind allesamt unbrauchbar.

Aber schon bald, das spüre ich, wird mir der goldene erste Satz gelingen. Doch den muss ich mir erst mal erarbeiten.

Gäbe es einen Exposé-Twitter, könnte ich besagte Arbeit wie folgt dokumentieren: Continue reading ‘Twitter Exposé – Der goldene erste Satz’

Prominentenbücher – Das Goldene Kalb der Buchindustrie

Das Exposé ist eine ziemliche Herausforderung. Wie komprimiert man ein Buch – sein eigenes noch dazu – auf drei Seiten? Welche Passagen sind wichtig, welche müssen ausgelassen, vernachlässigt, verstoßen werden? Gleichzeitig muss für den Lektor geschrieben werden, der letztlich das Urteil über das Schicksal meines Manuskripts fällen wird. Wenn man dann noch die Wahrscheinlichkeit verlegt zu werden mit einbezieht, kommt man schon ins Zweifeln.

Zweifel verursacht auch ein Phänomen, welches seit einigen Jahren in der Buchbranche zu beobachten ist: der Trend zum Prominentenbuch. Hape Kerkeling spaziert und schreibt darüber, Charlotte Roach denkt sich neue Synonyme für diverse Körperöffnungen aus, Dieter Bohlen diktiert einem Ghostwriter unwichtige Details aus seinem Leben, während er auf der Sonnenbank brutzelt und die Leute kaufen die Bücher in rauen Mengen. Nun hat sich laut Süddeutschen auch Bushido – dessen Name ich zwar irgendwo, irgendwann mal gehört habe, seine Musik aber zum Glück noch nicht – in den Kreis der prominenten Schriftsteller gesellt.

Gut, die Menschen kaufen wieder Bücher, und lesen diese auch wahrscheinlich. Das ist auch sehr erfreulich. Allerdings hege ich die Befürchtung, dass Prominente bekannt aus Funk- und Fernsehen uns unbekannten Hobbyschriftstellern die wenigen, hart umkämpften Verlagsverträge streitig machen werden.

Der Grund ist ein ganz einfacher. Prominentenbücher sind recht einfach zu produzieren und verkaufen sich schneller, als ein Banker heutzutage „bankrott“ sagen kann. Das liegt laut Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, an Folgendem:

Nur wer gerade prominent in den Medien vertreten ist, macht Werbung für sein Buch, und zwar in einem Ausmaß, den ein Verlag gar nicht bezahlen kann.

Wer sollte es den Verlagen also verübeln, wenn sie Prominenten gegenüber unbekannten Schriftstellern den Vorzug geben. Ich hoffe aber stark, dass der Trend nicht zur Norm wird.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die Strickwaren, die ich rief

Noch gestern schrieb ich in einer Kurzgeschichte über das Urban Knitting; die Verschönerung des Stadtbildes mit Strickwaren.

„Laternenpfahle erhalten bunte Schals, die Sitzschalen von Bushaltestellen werden mit dicken Wollkissen versehen und die harten Lehnen von Parkbänken erhalten weiche Polsterungen für die geschundenen Rücken ihrer Gäste.“

Und was entdecke ich heute auf dem Weg zur Arbeit:

Ist es nun die Realität, die mein Schreiben beeinflusst, oder bin ich es, der ihr als Vorbild dient?

Die Surrealisten und der Blog

Das brillante Upload Magazin hat diese Woche zur Themenwoche Frankreich – Blogging à la française erkoren. Dies hat mich dazu bewegt, einer gewagten Frage nachzugehen: Gibt es Einflüsse aus der französischen Literatur, die den Schreibstil des gemeinen Bloggers geprägt haben?

Frankreich mag nicht direkt als Land erscheinen, dem eine Vorreiterrolle in Sachen Internet zugesprochen werden sollte, aber ich glaube, dass es bei der Entwicklung der Blogkultur durchaus eine bedeutende Rolle gespielt hat. Und das ganze sogar vor rund 90 Jahren. Zu dieser Zeit formierte sich nämlich in Frankreichs Literaturszene eine Bewegung, die die Écriture automatique propagierte. Dieses Automatische Schreiben wird als Methode definiert, bei der

Bilder, Gefühle und Ausdrücke durch Introspektion in die Psyche unreflektiert wiedergegeben werden. Es dürfen sowohl Sätze, Satzstücke, Wortketten, als auch einzelne Wörter geschrieben und auch Fehler gemacht werden und es muss nicht auf die Regeln der Orthografie, Grammatik oder Interpunktion Rücksicht genommen werden.

Ich bin der Meinung, dass dies ziemlich präzise die Methode beschreibt, die von einer Vielzahl Blogger benutzt wird (IM, Twitter etc. sind wahrscheinlich sogar noch bessere Beispiele).

Man hat gerade etwas Lustiges erlebt, schmeißt den Computer an, tippelditipp, Emicon eingefügt und weg damit. Wenn meine These also stimmt, dann sind die Väter der Blogkultur eine Gruppe Absinthtrinkender Surrealisten.

Ich habe das Ganze mal mit Hilfe André Bretons Anweisungen aus dem „Ersten Surrealistischen Manifest“ durchexerziert:

Lassen Sie sich etwas zum Schreiben bringen…

Laptop bitte!

…nachdem Sie es sich irgendwo bequem gemacht haben, wo Sie Ihren Geist soweit wie möglich auf sich selbst konzentrieren können.

Mh? Bett? Ja, probieren wir mal das Bett.

Versetzen Sie sich in den passivsten oder den rezeptivsten Zustand, dessen Sie fähig sind.

Kein Problem!

Sehen Sie ganz ab von Ihrer Genialität, von Ihren Talenten und denen aller anderen.

Bei meiner Genialität wird das aber ganz schön schwer. Aber ich versuchs mal.

Machen Sie sich klar, daß die Schriftstellerei einer der kläglichsten Wege ist, die zu allem und jedem führen.

I hear ya!

Schreiben Sie schnell, ohne vorgefaßtes Thema, schnell genug, um nichts zu behalten, oder um nicht versucht zu sein, zu überlegen.
….
Der erste Satz wird ganz von allein kommen…
……
Der erste Satz wird ganz von allein kommen…
……
DER ERSTE SATZ WIRD GANZ VON ALLEIN KOMMEN!!!

Ja ja, schon gut. Habe einen: „Der Pinguin schmiert Nutella auf sein Fahrrad.“

….denn es stimmt wirklich, daß in jedem Augenblick in unserem Bewußtsein ein unbekannter Satz existiert, der nur darauf wartet, ausgesprochen zu werden.

„Daß“ schreibt man heutzutage übrigens mit „ss“. „Bewusstsein“ auch.

Fahren Sie so lange fort, wie Sie Lust haben.

Kein Problem, wird gemacht.

Verlassen Sie sich auf die Unerschöpflichkeit des Raunens. Wenn ein Verstummen sich einzustellen droht, weil Sie auch nur den kleinsten Fehler gemacht haben: einen Fehler, könnte man sagen, der darin besteht, daß Sie es an Unaufmerksamkeit haben fehlen lassen – brechen Sie ohne Zögern bei einer zu einleuchtenden Zeile ab.

Ooookay…Raunen? Verstehe!

Setzen Sie hinter das Wort, das Ihnen suspekt erscheint, irgendeinen Buchstaben, den Buchstaben l zum Beispiel, immer den Buchstaben l, und stellen Sie die Willkür dadurch wieder her, daß Sie diesen Buchstaben zum Anfangsbuchstaben des folgenden Wortes bestimmen.“

Dass Limonenscheibchen.

Fin!

Jetzt fühlen sich sicherlich einige hard-working Blogger vor den Kopf gestoßen, ob meiner Behauptung, dass sie planlos Texte verfassten. Dennoch finde ich, dass sich sicherlich ein jeder ein wenig mit der Écriture automatique identifizieren kann. Wenn nicht, auch nicht schlimm.

Jetzt schon basteln Sprach- und Kommunikationswissenschaftler an ersten Thesen über die Verwendung von Sprache im Web. Vielleicht sollten sie aber mal kurz einen Blick über die Schulter, Richtung 1920er in Frankreich werfen.