Auf Read it wird derzeit erhoben, welche Bücher in die Top-Ten-Book-List gehören. Die Aktion nennt sich „Bücher die man gelesen haben muss. Wer will, kann sich noch bis zum 9. Oktober an der Erhebung beteiligen. Eine private Liste zu erstellen, ist allerdings nicht so ohne. So viele Bücher, die auf der Stecke bleiben, aber dennoch genannt werden sollten. Am Besten ist es, einfach eine Liste zu schreiben, ohne großartig nachzudenken.
Et voilà :
Patrick Süßkind – Das Parfum
Fanz Kafka – Sämtliche Erzählungen
Pitigrilli – Kokain
Haruki Marukami – Kafka on the Beach
Paul Auster – Das Buch der Illusionen
Neil Gaiman – American Gods
Elijah Wald – Escaping the Delta
Albert Camus – Der Fremde
Albert Vigoleis Thelen – Die Insel des zweiten Gesichts
Jean Paul Satre – Der Ekel
Schöne Grüße aus Berlin!
Heute ist Mittwoch und dieser wird in Schweden mitunter Lilla Lördag – der kleine Samstag – genannt. Demnach ist heute der Anfang des Endes dieser Woche und somit quasi auch schon fast Wochenende. Am großen Samstag werde ich auch endlich wieder genug Zeit haben, mich dem Exposé und dem restlichen Bewerbungsmaterial zu widmen.
Da mir gerade keine gute Überleitung zum nächsten Thema einfällt, belasse ich es einfach bei diesem belanglosen Satz und gehe weiter im Text.
Vergangene Woche hatte ich eine Kurzgeschichte zum Thema Stricken ins Netz gestellt, in der die Protagonistin mit Stricknadeln gegen das Rauchen ankämpfte. Zu diesem Text habe ich unerwartet viele Reaktionen bekommen, die sich hauptsächlich auf das Rauchen bezogen. Scheinbar werden jetzt einige Raucher zu Wollknäueln greifen, um ihre Nikotinsucht zu bewältigen. Das fand ich ganz witzig, da es in der Geschichte ja eigentlich ums Stricken ging.
Zu den Themen Rauchen und Geschichten hat sich das Tank Magazine etwas Nettes einfallen lassen: Bücher in Form von Zigarettenschachteln. Man hat sich einer Reihe Literaturklassiker angenommen und diese mit dem Look von Lucky Strike und Co versehen. Wer also versuchen möchte, seine Nikotinsucht mit Hilfe von Büchern zu bewältigen, hat dazu die folgenden Titel zur Auswahl.
Joseph Conrad “Heart of Darkness”, Ernest Hemingway “The Undefeated” und “The Snows of Kilimanjaro”, Franz Kafka “The Metamorphosis” und “In the Penal Colony”, Rudyard Kipling “The Man who would be King”, “The Phantom ’Rickshaw” und “Black Jack”, Robert Louis Stevenson “Dr. Jekyll and Mr. Hyde”, Leo Tolstoy “The Death of Ivan Ilych” und “Father Sergius”.
Via Sauber Eingeschenkt.
Diese Woche habe ich mich ausführlich darüber beklagt, dass ich durch eine Erkältung von meinem Buchprojekt abgehalten werde. Nun habe ich aber erfahren, dass ich dank meiner triefenden Nase doch noch zu einem Buch – wenn auch nicht meinem eigenen – gelangen kann. Schwedens Apotheken bieten nämlich, anlässlich der jüngst begonnen Grippesaison, einen literarischen Deal an: Wer vier beliebige Produkte ersteigert, die allesamt auf die Bekämpfung von Schnupfen, Husten oder andern grippetypischen Symptomen abzielen, erhält zusätzlich ein Buch umsonst.
Ob Bücher nun von den Apothekern Schwedens als für den Genesungsprozess förderlich beachtet werden, ist mir nicht bekannt. Aber ich finde, es ist eine nette Bildungsmaßnahme. Wenn man davon ausgeht, dass sich mindestens ¾ der Bevölkerung früher oder später eine Erkältung einfangen werden, könnte man hierzulande theoretisch sechs Millionen Menschen zum Lesen bringen.
Vielleicht sollte ich mir einen Partner aus der Pharma-Industrie suchen, um mein Buch, sollte es jemals erscheinen, an den Mann zu bringen.
Wer sich anhören möchte, wie es auf Schwedisch klingt erkältet zu sein, kann dies in diesem hübschen Werbefilmchen tun.