Tag Archive for 'Daniel Kehlmann'

Wochenend-Links und mein Date mit Elke Heidenreich

Endlich wieder Wochenende, der perfekte Anlass um noch mehr Zeit im Internet zu verbringen. Und dies habe ich heute folgendermaßen getan:

Zuerst bin über der/die/das interessante Blog (ich sträube mich noch immer gegen ”das” Blog) von Autor Christoph D. Brumme gestoßen. Dort erhebt er unter anderem die Frage „was kann der Roman heute leisten?“ und kommt zu folgender schönen Feststellung:

Doch Literatur hat keine Adressaten, sondern bestenfalls Empfänger. Erstere sind bekannt, letztere erhalten Flaschenpost.

Dann fand ich auf Jetzt.de einen Artikel über den immer wieder lustigen Mr. Max Goldt, dem zu Folge „Gelächter das am einfachsten zu erzeugende Geräusch“ ist und der das Handeln des  Verfasser des Artikels, Daniel Kehlmann (DER Daniel Kehlmann? Ich denke schon.), folgendermaßen beeinflusst:

Seinetwegen achte ich streng darauf, niemals zu früh am Ort der Einladung zu erscheinen, seinetwegen denke ich gar nicht daran, mich bei Vorstellungen welcher Art immer in die erste Reihe zu setzen, und seinetwegen würde ich Mitarbeitern der Bild-Zeitung nur die Hand geben, wenn ich es gar nicht vermeiden kann. Und ich weiß, dass es vielen so geht.

Dank Störsignale weiß ich nun, dass heute Mark Twains Geburts- und Oscar Wildes Todestag ist.

Das Literaturhaus München proklamiert an diesem Wochenende „Andere Bücher braucht das Land!“ Auf dieser Veranstaltung werden „Unabhängige Verlage mit kreativen Verlegerinnen und Verlegern an ihrer Spitze, Programme mit dem gewissen Etwas, kunstvolle Bücher“ aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt.

Falls jemand an diesem Wochenende im Literaturhaus München war, würde ich mich sehr freuen, ein wenig über die Veranstaltung zu hören. (Via Literatur München)

Dann gibt es ja noch das Thema Elke Heidenreich, dass die Welt der Kultur- und Bücherblogs stark bewegt. Selbst habe ich die Dame noch nicht Bücher rezensieren sehen/hören, kann mich aber erinnern vor 10 Jahren mal neben ihr im Kino gesessen zu haben. Wir sahen den Film „23“ und ich dachte nur, dass die Dame, die ich irgendwo mal im Fernsehen gesehen hatte, ganz lustige Kommentare abgab, obwohl ich lustige Kommentare im Kino oft nicht abhaben kann. Mmm, das klingt nun, als hätte ich ein Date mit Elke Heidenreich gehabt. Wie auch immer, auf Saubereingeschenkt gibt es mehr zu ihrer neune Online Sendung.

Ihre Rezensionen der Bibel war ja schon ganz gut:

Preis für die Vermessung Schwedens

Schweden kann sich freuen. Gleich zwei herausragende Persönlichkeiten aus dem Land der Dichter und Denker werden im September zu Besuch kommen. Zuerst wird ihm mein alter Freund Tobi – der wahrlich keiner weiteren Vorstellung bedarf – die Ehre erweisen. In wenigen Stunden wird er schwedischen Boden betreten.

Ende des Monats wird dann auch Daniel Kehlmann zu Gast in Schweden sein. Das „German Wunderkind“ – das natürlich nicht ganz den Bekanntheitsgrad meines Freundes besitzt – wird sich hier am 26. September den Per-Olov-Enquist-Preis abholen dürfen.

Der Preis wird seit 2005 an europaweit erfolgreiche Jungschriftsteller vergeben (Bis auf den Punkt „erfolgreich“ erfülle ich übrigens nahezu alle Kriterien). Per Olov Enquist höchstpersönlich wird den ihm gewidmeten Preis überreichen.

Kehlmann ist übrigens für den internationalen Bestseller „Die Vermessung der Welt” bekannt. Leider ist das Tobi nicht, aber immerhin haben er und Kehlmann am selben Tag Geburtstag.

Dank an Read it.