Es hat geschneit in Stockholm. In den vergangenen beiden Jahre hatten wir hier recht wenig Schnee, aber vielleicht ändert sich das nun diesen Winter. Die Stadt ist in Weiß getaucht noch schöner und der Schnee hellt die Dunkelheit ein wenig auf.
Aber nun zum Geschäftlichen. Es ist endlich wieder an der Zeit ein paar Tipps abzugeben, damit dem ein oder anderen Hobbyschriftsteller vielleicht ein wenig Zeit beim Durchforsten von Fachliteratur und dem Internet erspart bleibt.
Ein relativ wichtiger Aspekt der Verlagssuche ist, das Aussehen des Manuskripts beziehungsweise der Leseprobe. Das eingesandte Material sollte tunlichst in einem bestimmten Format gehalten sein. Das Format stammt noch aus der guten alten Zeit der Schreibmaschine, aber die gesamte Verlagsbranche schwört nach wie vor darauf. Die Normseite eines Buchs umfasst nämlich so ziemlich genau 1800 Zeichen (30 Zeilen mit 60 Anschlägen). Dasselbe sollte also auch auf die Seiten des Manuskripts zutreffen. Als Schrifttyp empfiehlt sich Courier New bei einer 12er Schriftgröße.
Zudem sollte jede Seite mit dem Namen des Autors und des Titels in der Kopf- oder Fußzeile vermerkt sein. Die Seitenzahl sollte man natürlich auch nicht vergessen. Zusätzlich würde ich auch noch versuchen die Kontaktdaten – zumindest Telefonnummer oder E-mail – einzubinden.
Speziell der Part mit der Zeichenformatierung ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Zum Glück bietet das Literaturforum eine Dokumentenvorlage als Download an. Nach dem Download muss also nur noch der Text, Name und Titel eingefügt werden und fertig ist das Manuskript.


