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	<title>Buch Geburt &#187; Nobel-Bankett</title>
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	<description>Ein in Schweden lebender Hobbyschriftsteller über seine Erfahrung beim Schreiben.</description>
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		<title>Nobel-Horror</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiballtag]]></category>
		<category><![CDATA[Nobel-Bankett]]></category>
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Als ich gestern beim Zappen bei der Übertragung des Nobel-Banketts hängen blieb, kam ich nicht umhin Mitleid für die Preisträger zu empfinden. Dort sitzt man nun mehrere Stunden zwischen König und Königin, Prinzessinnen, Prinzen und hochrangigen Politkern und muss Smalltalk betreiben. Gleichzeit liegen vor einem ein halbes Dutzend Messer, Gabeln und Löffel und es bedarf [...]]]></description>
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<p><!--[if gte mso 10]><br />
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<p><!--[endif]--><span lang="DE">Als ich gestern beim Zappen bei der Übertragung des Nobel-Banketts hängen blieb, kam ich nicht umhin Mitleid für die Preisträger zu empfinden. Dort sitzt man nun mehrere Stunden zwischen König und Königin, Prinzessinnen, Prinzen und hochrangigen Politkern und muss Smalltalk betreiben. Gleichzeit liegen vor einem ein halbes Dutzend Messer, Gabeln und Löffel und es bedarf größter Konzentration auch ja das richtige Besteck zu den jeweiligen zehn Gängen zu finden. </span></p>
<p><span lang="DE">Dann ruhen auch noch die Linsen von sicher 20 verschiedenen Kameras sowie die Augen von mehreren Millionen Fernsehzuschauern weltweit auf einem. Gähnen, Nasebohren und andere Macken gilt es also tunlichst zu vermeiden. </span></p>
<p><span lang="DE">Und wie sieht es mit dem Nachgehen natürlicher Bedürfnisse aus? Darf man sich als Preisträger vom Tisch verabschieden, um auf die Toilette zu gehen?</span></p>
<p><span lang="DE">Ich glaube, dass eine Mischung aus Nervosität und Langeweile mich dazu bringen würde, an mein Weinglas krampfhaft festzuhalten und zu viel zu trinken, was wiederum zu einem verstärkten Harndrang führen würde. Dies würde mich dann dazu bewegen, mich so unauffällig wie möglich zum nächstgelegenen WC zu schleichen, wahrscheinlich just zu dem Zeitpunkt an dem ich meine Rede zu halten habe. Eilig würde ich dann das WC verlassen, um Richtung Rednerpult zu rennen. Dabei würde ich mit Sicherheit die Königin anrempeln, woraufhin deren Krone in der Hummersuppe landet. Am Rednerpult angekommen müsste ich dann feststellen, dass a) mein Reißverschluss noch offen ist und ich b) viel zu betrunken bin um meine Rede ohne Lallen halten zu können.</span></p>
<p><span lang="DE">Sollte ich innerhalb der nächsten 40 Jahre also nicht den Nobelpreis für Literatur erhalten, liegt dies mit Sicherheit daran, dass ein Mitglied der Nobelkommission diesen Blogeintrag gelesen hat.</span></p>
<p><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ach…und wie erwartet habe ich das Wort des Tages ein wenig vernachlässigt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"><strong>Middag – Abendessen</strong> (das Nobel-Bankett nennt sich im Schwedischen <strong>Nobelmiddag</strong>) </span></p>
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