Endlich ist die erste (richtige) Absage eingetroffen (jene, die nach nur drei Tagen eingetroffen war, zählte ja nicht). Es mag vielleicht komisch klingen wenn sich jemand über eine Absage freut, aber dies ist einfach zu erklären. Ich hatte nämlich inkorrekte Portoinformationen eingeholt und war schon in Sorge, dass nicht alle Manuskripte die Verlage in Deutschland erreicht hätten. Dem scheint zum Glück nicht so.
Außerdem fand ich es erfreulich, dass diese Absage mit etwas mehr Mühe gestaltet wurde: Mein Name, Titel des Buches etc. waren allesamt vermerkt. Natürlich ist zu erkennen, dass es sich hierbei um ein Standardschreiben handelt, aber wenigstens enthält es einen ehrlichen Grund für meine Ablehnung: der Verlag veröffentlicht in der Regel nur Bücher von etablierten Autoren.
Mit dieser Begründung kann ich leben, klingt sie doch wesentlich besser als „ihr Buch stinkt!“.
Ich hatte ja angekündigt, mich auf die Suche nach einem Agenten zu begeben, und einige meiner Leser hatten geäußert, dass ich dies schon längst hätte tun sollen. Aber ich warte mal ab und arbeite lieber an der Geburt des nächsten Buches sowie an der Kurzgeschichte für den BookRix-Contest.
Außerdem habe ich neben der Agentensuche noch ein paar andere Ideen, wie Buch Nr1 an den Mann gebracht werden könnte.


